Willkommen

Mitten in einem englischen Landschaftsgarten liegt das Museum Wilhelm Busch, das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Ausstellungen großer humoristischer, satirischer Künstler von Wilhelm Busch bis Loriot und Jean-Jacques Sempé, von William Hogarth bis Marie Marcks und Friedrich Karl Waechter sind hier zu sehen, aber auch von Comickünstlern wie Windsor McCay oder Kinderbuchillustratoren wie Axel Scheffler.

Museum Wilhelm Busch
Nicht nur die Ausstellungen locken jährlich Besucher aus aller Welt in das Museum: Veranstaltungen, die das klassizistische Palais mit seinem zu jeder Jahreszeit schönen Garten einbeziehen, laden im Kontext der Ausstellungsthemen zu musikalischen, literarischen oder kulinarischen Ausflügen ein. In Workshops wird kreatives Potential freigelegt, und für Kinder gibt es auf spielerische Art immer wieder neue Möglichkeiten, Freude an der Kunst zu entdecken.

Das Museum sieht es als seine Aufgabe, den vielfältigen Beitrag von Karikatur und Satire zu künstlerischen sowie gesellschaftspolitischen Positionen in Vergangenheit und Gegenwart zu verdeutlichen. Karikatur und Satire sind seit jeher ein elementarer Bestandteil einer aufgeklärten Gesellschaft, die sich auf spöttische, humorvolle und ironische Weise mit grundsätzlichen Fragen ihres Seins und Wollens auseinandersetzt. 

Den Kern des Museums bilden seine umfangreichen Sammlungen: Das Werk von Wilhelm Busch in seiner Gesamtheit und die Karikaturensammlung, welche die Geschichte dieser Kunstform von 1600 bis in die Gegenwart spiegelt. Der seit 2011 im Museum aufbewahrte Nachlass von Ronald Searle unterstreicht als ein herausragendes Beispiel den internationalen Rang der Museumssammlungen. Im Kontext dieser Sammlungen leistet das Museum auch Forschungsarbeit: Dazu gehören unter anderem die Erstellung der historisch-kritischen Ausgabe des Bildergeschichtenwerks von Wilhelm Busch oder aktuell die Erforschung des künstlerischen Werks von Ronald Searle. Das Museum profitiert dabei von Kontakten zu internationalen Wissenschaftlern.

Träger des Museums ist die Wilhelm-Busch-Gesellschaft e. V. – einer der größten literarischen Vereine Deutschlands. Als private Institution verdankt sich das Museum somit bürgerschaftlichem Engagement, zugleich könnte es ohne kontinuierliche Förderung nicht existieren. Die Landeshauptstadt Hannover gewährt eine jährliche institutionelle Förderung, das Land Niedersachsen, Stiftungen, Unternehmen und private Förderer unterstützen laufende Projekte.